Freibriefe – Führung von unten reflektieren und die Eigenverantwortung aller stärken

Es ist eine Art Nachfolge- oder auch Komplementärprojekt zu den Führungsbriefen
Die Geschäftsleitung eines Unternehmens gibt Felix Frei den Freibrief, sich wöchentlich direkt an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Unternehmens zu wenden. Die Freibriefe – jeweils ein 1-seitiges PDF – gestatten Denkanstöße von außen. Sie richten sich an alle, die einen Chef oder eine Chefin «vor-gesetzt» haben: alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, aber auch alle Führungskräfte. Der Inhalt ist die alleinige Sache des Verfassers  (der ja schon die 99 Führungsbriefe geschrieben hat). Ziel der dazu bildlich um 180° gewendeten 66 Freibriefe (66 lettres de réflexion) ist es, den Führungsalltag «von unten» zu beleuchten und verständlicher zu machen, was denn «die da oben» tun und wie man mit ihnen am besten umgeht. Es soll Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und auch Führungskräften helfen, den Führungsalltag gemeinsam wirkungsvoller und ärgerfreier zu gestalten.

Es hat sich auch bewährt, diese Freibriefe nur an Führungskräfte zu geben – dies bewegt sie eher dazu, über Führung aus der Perspektve von unten nachzudenken, statt einfach davon auszugehen, diese Briefe richteten sich ja ohnehin bloß an die «gewöhnlichen» Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Fokus des Projekts ist es, die eigene Verantwortung von Geführten zu thematisieren. Damit soll ein Gegengewicht zur sonstigen Ausrichtung auf die Verantwortung der Führungskräfte gegnüber ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gelegt werden. Dies entbindet die Führungskräfte selbstredend nicht von ihrer Führungsverantwortung – doch sie ist für einmal nicht das Thema.

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